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Städtebaulicher Rahmenplan zur Neugestaltung und Weiterentwicklung des Bahnhofsquartiers

 
 
Der städtebauliche Rahmenplan zeigt, wie sich das Stadtgebiet in Zukunft entwickeln soll. Der städtebauliche Rahmenplan legt fest, wo neue Gebäude, Straßen, Grünflächen oder Plätze entstehen können. Auf dem Rahmenplan sind wichtige Strukturen, Nutzungen und Ziele für das Gebiet eingezeichnet, damit alle Beteiligten eine gemeinsame Vorstellung von der künftigen Gestaltung haben. Der Plan dient als Leitfaden für spätere, detailliertere Planungen insbesondere dem aufzustellenden Bebauungsplan.
 
Zugeordnet über die Nummerierung die Planungen entdecken:
 

Für den Baublock nördlich der Rheinstraße Ecke Maria-und-Georg-Dietrich-Straße (Nr. 1) im Bereich der heutigen Stellplatzfläche der „DB BahnPark“ sieht der Rahmenplan eine ein- bis sechsgeschossige Blockrandbebauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus vor.
 
Im Bereich des temporär angelegten städtischen Parkplatzes auf dem Grundstück der Rheinstraße 2 (Nr. 2) ist die Errichtung eines neuen fünfgeschossigen Bahnhofsparkhauses mit ca. 330 PKW-Stellplätze geplant. Im Erdgeschoss des Parkhauses soll eine Mobilitätsstation vorgesehen werden. Die Mobilitätsstation dient dazu, verschiedene Verkehrsmittel zu vernetzen. Hierzu sollen Car-Sharing-Angebote, Leihfahrräder sowie E-Ladestationen integriert werden.
 
Das denkmalgeschützte Gebäude der früheren Tankstelle in der Rheinstraße 1 (Nr. 3) soll erhalten, saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Das Nutzungskonzept des Tankstellengebäudes soll mit der zukünftigen Nutzung des südlich angrenzenden Baublocks abgestimmt werden.
 
Für den nördlichen Teilbereich des Baublocks Rheinstraße, Okenstraße, Hauptstraße und Franz-Volk-Straße (Nr. 4) sieht der Rahmenplan eine vier- bis fünfgeschossige Blockrandbebauung vor.
 
Der östliche Blockrandabschluss im Übergang zum ZOB (Nr. 5) soll durch ein neues eingeschossiges Funktionsbauwerk eingefasst werden.
 
Der neue ZOB (Nr. 6) wird zw. dem Baublock Rheinstraße, Okenstraße, Hauptstraße und Franz-Volk-Straße und dem Bahnhofsgebäude angeordnet.
 
Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude (Nr. 7) soll mit einer angemessenen Nutzungsvielfalt reaktiviert werden. Vor dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude ist die Integration eines Podestes mit Treppenstufen und Rampenanlagen vorgesehen, welches eine barrierefreie Erschließung über die Hauptstraße im Bereich des westlichen Bahnhofsvorplatzes ermöglichen soll.
 
Die im Bahnhofsgebäude vorhandenen Bahnhofsnutzungen wie z.B. die DB Info, die Räume der Bundespolizei, die Bahnhofsmission und die öffentlichen WC-Anlagen sowie Nutzungen zur Reisendenversorgung sollen erhalten werden.
 
Ergänzend sollen weitere Nutzungen im Gebäude etabliert werden und bisher ungenutzte oder untergenutzte Räume einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Die im Bahnhofsgebäude geplante Mobilitätszentrale soll als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der Verkehrsteilnehmer*innen rund um das Thema Mobilität im Bereich der Stadt Offenburg und dem dazugehörigen Umland dienen.
 

Südlich des Bahnhofsempfangsgebäudes ist neben den Bahngleisen (Nr. 8) die Errichtung eines eingeschossigen Pavillons vorgesehen, welcher der Reisendenversorgung dienen soll.
 
Südlich vom Pavillon (Nr. 9) ist die Errichtung einer gegliederten fünf- bis viergeschossige Neubebauung mit einem zweigeschossigen Sockel geplant. Mit dem neuen Gebäude soll die Lücke zwischen Bahnhof und der Innenstadt geschlossen werden. Im Erdgeschoss des Gebäudes sollen neue Flächen für attraktive Nutzungen wie z.B. Geschäfte oder Cafés entstehen, die den öffentlichen Raum vor dem Gebäude beleben können. Die Obergeschosse sind gemäß Rahmenplan für Büros und Gewerbe vorgesehen. Der Rahmenplan sieht für das Untergeschoss des neuen Gebäudes eine Fahrradgarage mit ca. 600 Stellplätzen vor. Diese soll eine direkte Verbindung zur südlichen Bahnsteigunterführung erhalten und so Bahn und Rad komfortabel verknüpfen.
 
Der denkmalgeschützte Pavillon Hauptstraße 3a (Nr. 10) soll weiterhin als Café und für Gastronomie genutzt werden.
 

Grünzug nördlich der Rheinstraße
 
Nördlich der Rheinstraße wird die bestehende öffentlichen Grünfläche (Nr. 11) an die neue Parkhaus-Planung angepasst. Der Grünzug dient der Naherholung und der fußläufigen, rückwärtigen Erschließung der bestehenden Reihenhaus- und Geschosswohnungsbausiedlung im Bereich der Maria-und-Georg-Dietrich-Straße.
 
Platzbereich an der denkmalgeschützten Tankstelle Rheinstraße 1
 
Das Umfeld der denkmalgeschützten Tankstelle (Nr. 12) soll als Platzfläche gestaltet und mit Baumpflanzungen und Pflanzbeeten aufgewertet werden.
 
Westlicher Bahnhofsvorplatz
 
Der westliche Bahnhofsvorplatz (Nr. 13) vor dem denkmalgeschützten Bahnhof soll gestalterisch aufgewertet werden. Die vorhandene Parkplatzanlage im Bereich des Vorplatzes entfällt. Die bestehenden Platanen sollen erhalten und mit neuen Baumpflanzungen und Pflanzbeeten mit Sitzgelegenheiten ergänzt werden.
 
Südlicher Bahnhofsvorplatz
 
Im Bereich des südlichen Bahnhofsvorplatzes (Nr. 14) im Vorfeld des Eingangs zur Südunterführung und des geplanten DB-Pavillons, welcher der Reisendenversorgung dienen soll, ist die Gestaltung einer hochwertigen Platzfläche vorgesehen. Die Fläche wird mit Baumpflanzungen und Pflanzbeeten mit Sitzgelegenheiten begrünt.
 
Die bestehende Treppenanlage und der Aufzug zur Südunterführung bleiben in der Ist-Situation erhalten. Das denkmalgeschützte Vordach soll eine neue helle und lichte Überdachung erhalten. Die Überdeckelung der Treppe von der Südunterführung zum Hausbahnsteig soll im weiteren Verfahren auf Machbarkeit geprüft werden, um die Zugänglichkeit zum Hausbahnsteig und damit die Barrierefreiheit des Bahnhofsgebäudes zu verbessern.
 
Pfählerpark
 
Der Pfählerpark (Nr. 15) soll aufgewertet und neugestaltet werden. Das bestehende Gebäude des Cafés Voyage Hauptstraße 32b soll hierfür zurückgebaut und durch  einen neuen Pavillon im Anschluss an die westliche Grundstücksgrenze ersetzt werden. Durch die Lage des Pavillons soll ein höheres Sicherheitsgefühl im Park erreicht werden durch eine bessere Einsehbarkeit.
 
Grünfläche und Platzbereich am denkmalgeschützten Pavillon Hauptstraße 3a
 
Im Umfeld des denkmalgeschützten Pavillons Hauptstraße 3a (Nr. 16) soll eine Platzfläche und eine öffentliche Grünfläche angelegt werden. Die beiden nördlich des Pavillons vorhandenen Blutbuchen werden erhalten und mit neuen Baumpflanzungen ergänzt.
 
 
Hinweis
Der nummerierte städtebauliche Rahmenplan steht hier zum Download zur Verfügung
 
Bitte wählen Sie mindestens eine Datei für Ihren Download aus.
 

Quelle: Büroarbeitsgemeinschaft Faktorgruen Landschaftsarchitekten / Thomas Schüler Architekten Stadtplaner / Fichtner Water & Transportation

 

Kontakt 

Haben Sie Fragen zum Rahmenplan, wenden Sie sich gerne an
 

Leon Feuerlein

Leiter Stadtplanung und Stadtgestaltung

Telefon: +49 781 82-2363
leon.feuerlein@offenburg.de

Matthias Schuhmacher

Stadtplanung und Stadtgestaltung, Denkmalschutz

Telefon: +49 781 82-2478
matthias.schuhmacher@offenburg.de

 
 
 
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