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Guter Rat ums Rad

 
Radfahren macht so viel Spaß! Damit das Radfahren Ihnen noch mehr Freude bereiten kann, haben wir Ihnen einige Informationen rund ums Radfahren in Offenburg zusammengestellt. Wenn Sie auf die untenstehenden Überschriften klicken, erhalten Sie Informationen zu dem entsprechenden Thema.
 

In der Radwegekarte/Mobilitätskarte von Offenburg sind neben den Radwegen unter anderem auch die Buslinien und die Mobilitätsstationen eingetragen.
 
Diese Karte erhalten Sie im BürgerBüroBauen (Wilhelmstraße 12) gegen eine Schutzgebühr von 5 €. Hier können Sie die Karte auch im PDF-Format herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Abt. Flächenmanagement

 
Neben der Mobilitätskarte bieten wir Ihnen auch zahlreiche Vorschläge für Fahrradtouren in und um Offenburg an. Je nach Lust und Laune bzw. Fitnesszustand können Sie zwischen Touren in der Ebene oder in den Reben bzw. im Schwarzwald wählen. Hier können Sie die entsprechenden Karten und Beschreibungen im PDF-Format herunterladen.
 
Wald-Reben-Seen-Tour
Streckeninfo: mittelschwere Tour
Streckenlänge: ca. 45 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg

 
Die Familienrundfahrt
Streckeninfo: mittelschwere Tour
Streckenlänge: ca. 40 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 
 
Über den Kinzigtalradweg nach Gengenbach
Streckeninfo: leichte Tour, ohne nennenswerte Anstiege (außer bei einem Abstecher zum Schloss Ortenberg)
Streckenlänge: ca. 25 km
 
 
Über den Europaradweg nach Willstätt
Streckeninfo: leichte Tour, ohne nennenswerte Anstiege
Streckenlänge: ca. 25 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg

Quelle: Stadt Offenburg

 
Die Brandeck-Tour
Streckeninfo: Anspruchsvolle Bergstrecke, mehrere steile Anstiege und Abgänge
Streckenlänge: ca.15 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg

Quelle: Stadt Offenburg

 
Obst-Wald-Schloss-Tour
Streckeninfo: mittelschwere Tour mit mehreren steilen Anstiegen in Herztal, sowie mehreren steilen Gefällestrecken
Streckenlänge: ca. 30 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg

 
See-Wiesen-Ried-Tour
Streckeninfo: leichte Tour, zumeist flach, außer einem kurzen Anstieg in Zunsweier und einem längeren vor Diersburg
Streckenlänge: ca. 30 km
Hier können Sie die Karte und eine ausführliche Streckenbeschreibung herunterladen.
 

Quelle: Stadt Offenburg

 
Auch für Mountainbiker bietet unsere Region viel Interessantes. Die nötigen Informationen finden Sie hier.
 
Zu jeder schönen Radtour gehört auch eine Pause. Wenn Sie in der Nähe von Griesheim unterwegs sind, finden Sie hier eine schöne Möglichkeit im Schatten der Raststation in Griesheim eine Rast einzulegen.
 
 
ADFC
 
Radroutenplaner Baden-Württemberg
Der Radroutenplaner Baden-Württemberg zeigt das über 40.000 km große Radwegenetz in Baden-Württemberg. Es ist gleichermaßen zur Planung erholsamer, abwechslungsreicher und anspruchsvoller Radtouren in der Freizeit wie auch für alltägliche Routen etwa zur Arbeit, Schule oder Universität geeignet. Auch Apps für iPhone und Android-Geräte sind erhältlich.
Den Radroutenplaner finden Sie unter www.radroutenplaner-bw.de
 
Fernradwege
Für Tourenradler stehen zu den 19 offiziellen Landesradfernwegen detaillierte Informationen bereit. Neben einer ausführlichen Beschreibung inklusive Highlights neben der Strecke sind auch das Höhenprofil und Fotos abrufbar.
 
Ihr direkter Pfad zum Radroutenplaner: www.radroutenplaner-bw.de
 
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, einen Teil der gewünschten Route mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kombinieren – dafür sorgt die vollständige Integration der Elektronischen Fahrplanauskunft EFA-BW
 
Touristeninformation
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Touristeninforation https://www.ortenau-https://www.ortenau-tourismus.de/tourismus.de/
 
 
 

Radabstellanlagen in Offenburg
In der Stadt Offenburg gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sein Fahrrad sicher abzustellen. In der Regel finden Sie die „Offenburger Radbügel“, an denen Sie flexibel Ihr Fahrrad oder auch Ihren Fahrradanhänger anschließen können. Ein Teil der Radbügel sind überdacht, damit Ihr Fahrrad im Trockenen steht. Die Stadt Offenburg bietet zusammen mit der DB AG auch Fahrradboxen oder das Abstellen des Rades im Radhaus an.
 
 

Quelle: E-Werk Mittelbaden

Radhaus
 
Ein Blickfang und ein sicherer Verwahrungort für Fahrräder ist das "Radhaus" am Hauptbahnhof.
Die erste vollautomatische Parkgarage für Fahrräder in Offenburg bietet auf fünf Etagen 120 wetter- und diebstahlgeschützte Stellplätze. Der Zugang zum Radhaus ist von zwei Seiten möglich: In den überdachten Übergangsbereichen stehen je sechs Zugangstüren und ein Bedienterminal mit Touch-Screen zur Verfügung.
Alle Infos incl. Bedienungsanleitung gibt es hier.  
 
In der Nähe des Radhauses finden Sie weitere Radabstellplätze. Nähere Infos hierzu finden sie hier.
 
 
 
 
Radboxen
Radboxen am Schienenhaltepunkt Kreisschulzentrum

Quelle: Stadt Offenburg

 
Radboxen am Schienenhaltepunkt Kreisschulzentrum
Radboxen am Schienenhaltepunkt Kreisschulzentrum
40 Radboxen stehen für Pendler am Schienenhaltepunkt Kreisschulzentrum bereit. Rund um die Uhr können hier Fahrräder geschützt untergebracht werden. Interessierte können sich auf der Website der TBO informieren und einen Antrag zur Miete der Boxen ausfüllen. Bei Fragen kann die E-Mail-Adresse parken@tbo-offenburg.de oder die Telefonnummer 0781-9276 299 genutzt werden.
 
 
 
 
 

Quelle: Klima-Bündnis

Helfen Sie mit, das Radfahren in Offenburg sicherer und angenehmer zu machen! Wenn Ihnen Mängel aufgefallen sind, Sie Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen möchten, oder auch wenn Sie positives Feedback geben möchten, können Sie können Sie uns dies über die Plattform RADar mitteilen.
 
Scherben und Verschmutzung, die möglichst schnell beseitigt werden sollen, sollten weiterhin beim Scherbentelefon (s.u.) gemeldet werden.
 

Quelle: Klima-Bündnis

 

Auf Radwegen und öffentlichen Plätzen haben Scherben und andere Verschmutzungen nichts verloren. Auch Äste, die in den Lichtraum der Radwege hineinragen, sind oftmals ärgerlich.
Rufen Sie an! Telefon: (0781) 9 66 66 66
Wir kümmern uns darum.
Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie Ihre Nachricht hinterlassen.
Gehen Meldungen bis 14 Uhr ein, rücken die Reinigungskräfte der TBO noch am gleichen Tag aus, bei Meldungen freitags bis 10 Uhr kommen sie am Samstag. Anrufe am Wochenende werden am Montag bearbeitet.
Vielen Dank für Ihre Meldung!

Quelle: Stadt Offenburg

 

Das Fahrrad ist meist das perfekte Verkehrsmittel bei Kurzstrecken bis zu 5 km. Zu einer Kurzstrecke kann auch der Weg zum Bahnhof oder bis zur Bushaltestelle gezählt werden. In Offenburg gibt es zahlreiche Fahrradstellplätze am Bahnhof und häufig auch an Bushaltestellen. Am Bahnhof werden sogar Fahrradboxen und Plätze im Radhaus, einem vollautomatischen Fahrradparkhaus, angeboten. Lesen Sie mehr dazu hier
 
Informationen, ob wann und für welchen Tarif Sie Ihr Fahrrad im Zug mitnehmen können, erhalten Sie
Hier. Die Mitnahme im Bus ist nur bei in bestimmten Bussen mit Anhänger möglich, Informationen dazu finden Sie hier. 
 
Weitere hilfreiche Informationen, auch zur Mitnahme von Fahrrädern im Fernverkehr, finden Sie hier
 
Hinweis: Faltfahrräder können zu jeder Tageszeit und auch in Bussen kostenlos mitgenommen werden.
 

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger

 

Trotz Rück- und Seitenspiegel gibt es einen Bereich, in dem Fahrzeuglenker nichts sehen können – der sogenannte tote Winkel. Je größer das Fahrzeug ist, umso größer ist auch der tote Winkel. Er kann zwar durch diverse Fahrassistenzsysteme verringert werden, es bleibt aber immer eine „Restgefahr“, als Radfahrer nicht gesehen zu werden. Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK-BW) verdeutlicht in unten stehendem Bild rot die Flächen des toten Winkels (Hier finden Sie den gesamten Flyer der AGFK-BW „Entspannt mobil – sicher abbiegen“).
 
Toter Winkel.jpg
 
Vermeiden Sie es als Radfahrer, in die in dem Bild rot gekennzeichneten Flächen zu fahren bzw. sich dort z.B. vor einer Ampel aufzuhalten, da der Autofahrer Sie hier nicht oder kaum sehen kann. Wenn Sie den Fahrer nicht sehen können, kann er Sie (wahrscheinlich) auch nicht sehen.
 
Auf den folgenden Seiten finden Sie hilfreiche weiterführende Informationen:
Die Verkehrssicherheitsaktion in BW                       https://gib-acht-im-verkehr.de
Deutsche Verkehrswacht                                         https://www.deutsche-verkehrswacht.de
DVR, Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.           https://www.dvr.de/
 

Es ist bewiesen, dass ein Radhelm bei einem Unfall Kopfverletzungen abmindern kann.
 
Das sollte Grund genug sein, einen Radhelm aufzuziehen. Dieser sollte das europäische Prüfsiegel CE bzw. die Prüfnorm E1078, oft kombiniert mit dem TÜV/GS-Zeichen enthalten, denn dann ist sichergestellt, dass er auch den aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt.
 
Natürlich sollte der Helm auch passen, denn nur ein Helm, der mit seinem Kopfring rund herum gut anliegt, kann im Zweifelsfall den Druck eines Aufpralls gleichmäßig verteilen. Der Helm sollte mittig auf der Stirn liegen, nicht zu tief in Richtung Nase und auch nicht zu weit hinten im Nacken. Der Fachhandel berät gerne bei der Auswahl des passenden Modells.
 
Nicht zuletzt sollte der Helm auch „cool“ sein, damit er auch aufgezogen wird. Nur auf dem Kopf kann der Helm seine „Aufgabe“ erfüllen.
 
Nun nehmen wir das Wort „cool“ auch mal wörtlich. Ein Helm sollte auch gut belüftet sein, sprich viele Schlitze haben, damit insbesondere im Sommer der Kopf schön gekühlt wird. Die Technik ist in der Zwischenzeit so gut geworden, dass ein Helm sowohl gut belüftet sein kann, als auch die ausreichende Stabilität aufweist.
 
Ein Helm schützt nur einmal. Nach einem Aufprall (leider auch, wenn der Helm einfach nur auf den Boden gefallen ist) muss der Helm ausgetauscht werden. Auch wenn keine Beschädigungen zu sehen sind, können Mikrorisse die Schutzeigenschaften des Helmes beeinträchtigen.
 
Stiftung Warentest gibt einen guten Überblick über sichere und gleichzeitig nicht unbedingt teure Radhelme.
 
Helm als Lebensretter.jpg
 
 
Auf den folgenden Seiten finden Sie hilfreiche weiterführende Informationen:
Die Verkehrssicherheitsaktion in BW                       https://gib-acht-im-verkehr.de
Deutsche Verkehrswacht                                         https://www.deutsche-verkehrswacht.de
DVR, Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.           https://www.dvr.de/ 
 

Hat der andere Verkehrsteilnehmer mich gesehen? Kann er mich überhaupt sehen?
Was hat er vor? Warum verhält er sich so?
Sieht er etwas, was ich (noch) nicht sehe?
Wie gut sind der Fahrbahnbelag (Laub, Splitt, Nässe) und meine Bremsen in Abhängigkeit von meiner Geschwindigkeit?
Wird gleich die Autotür geöffnet, da das Auto gerade in die Parklücke eingebogen ist?
 
Viele Fragen, die mit einem Ausdruck zu umschreiben sind: vorausschauendes Fahren.
 
Das hilft oft, viele gefährliche Situationen schon im Ansatz zu erkennen und lässt häufig genügend Zeit, diese zu vermeiden.
 
Ein Radfahrer sollte stets „nach außen“ selbstbewusst und sicher auftreten sowie eindeutig sein Vorhaben zeigen (z.B. ob er abbiegen möchte). „Innerlich“ erweist sich ein vorsichtiges und defensives Verhalten, vor allem vorausschauendes Radfahren, als günstig.
 
Der Blickkontakt ist eines der wichtigsten Hilfsmittel eines Radfahrers bei Einmündungen und Kreuzungen. Sobald der Blickkontakt hergestellt ist, sprich der andere Verkehrsteilnehmer den Radfahrer (und umgekehrt) gesehen hat, ist die größte Gefahr des „übersehen Werdens“ gebannt.
 

Quelle: AGFK-BW

 
 
 

Was in den 80er Jahren noch eine Rarität war, kennt heute jeder: den Kreisverkehr.
Radfahrer müssen im Kreisverkehr besonders aufpassen, so wie an jeder Kreuzung und Einmündung auch. Damit die Fahrt durch den Kreisverkehr sicher verläuft, sollte der Radfahrer auf Folgendes achten:
  • Wer im Kreisverkehr fährt hat Vorfahrt, auch als Radfahrer.
  • Damit Sie als Radfahrer auf der Kreisfahrbahn gesehen und wahrgenommen werden, sollten Sie in der Mitte der Kreisfahrbahn (oder auf der äußeren Drittellinie) fahren, auf keinen Fall ganz außen.
  • Fahren Sie äußerlich selbstbewusst, innerlich defensiv.
  • Beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr müssen Sie ein Handzeichen geben (genauso wie die Autofahrer, die blinken müssen).
  • Achten Sie beim Ein- und Ausfahren in den Kreisverkehr auf querende Fußgänger.

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger

 

Grundsätzlich darf alles Gepäck auf dem Fahrrad mitgenommen werden, solange es nicht die Fahrsicherheit gefährdet. Physikalisch sind somit bei einem einfachen Fahrrad schnell Grenzen gesetzt. Es gibt zum Glück „Hilfsmittel“, die die Transportkapazität eines Fahrrades steigern:
  • Fahrradkorb: am besten auf dem (stabilen) Gepäckträger, da Radkörbe am Lenker das Lenkverhalten verändern
  • Packtaschen: die schweren Gegenstände möglichst tief verstauen. Achtung: Taschen am Vorderrad verändern das Lenkverhalten deutlich
  • Lastenanhänger oder Lastenrad: sehr gut geeignet für regelmäßige (auch schwerere) Einkäufe oder längere Strecken
 
Bei allen Transporten sollten sie sich vorab an das neue Fahrverhalten des Rades mit Gepäck gewöhnen. Dies gilt insbesondere für das Kurvenverhalten und den verlängerten Bremsweg!
 
Eine Tasche, die am Fahrradlenker hängt, ist keine gute Transportmöglichkeit. Sie kann sich in den Speichen verfangen und zu schweren Stürzen führen.
 

Quelle: pixabay: freie Nutzung ohne Bildnachweis

 
 

Auf den folgenden Seiten der Deutschen Verkehrswacht (https://www.deutsche-verkehrswacht.de) gibt es zahlreiche Broschüren, die die deutschen Verkehrsregeln gut illustrieren und auf mehreren Sprachen übersetzt erklären.
 
 

Radfahren ist gesund, insbesondere auch für unsere Jüngsten. Sie trainieren das Gleichgewicht, bewegen sich und haben gleichzeitig noch Spaß dabei. Damit der Spaß lange anhält, sollten Sie ihr Kind gut auf das Radfahren vorbereiten und häufig mit dem Kind üben.
Die Kreisverkehrswacht Ortenau (Am Flugplatz 2a) unterhält einen Verkehrsübungsplatz und gibt gerne Hilfestellungen. Zudem bietet die Kreisverkehrswacht unter anderem Zielgruppenprogramme z.B. Vorschulische Verkehrserziehung oder Schulische Verkehrserziehung mit/ohne Fahrrad an.
 
Radschulwegplaene.jpg
 
Auf den folgenden Seiten finden Sie hilfreiche weiterführende Informationen:
Die Verkehrssicherheitsaktion in BW                       https://gib-acht-im-verkehr.de
ADFC                                                                       https://adfc.de
DVR, Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.           https://www.dvr.de/
 

Die Räumung der Hauptradwege in Offenburg erfolgt nach Prioritäten, die sie dieser Karte entnehmen können. Die Radwege der 1. Priorität werden bis 7 Uhr geräumt, die der 2. Priorität bis 8 Uhr.
 

Quelle: kein Nachweis nötig

 

Über Leihfahrräder können Sie sich auf den Homepages der Anbieter informieren:
 
Radverleih über Nextbike: https://www.nextbike.de/de/offenburg
 

Quelle: Stadt Offenburg

 
 
 

Das Radfahren mit „elektrischem Rückenwind“ erleichtert das Fahren, insbesondere an Steigungen. Für Pedelecfahrer gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie für „normale“ Radfahrer. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Pedelec (mit und ohne Anfahrhilfe) eine Tretunterstützung bis maximal 25 km/h (Motorleistung maximal 250 W) aufweisen darf. Dann ist keine Fahrerlaubnis nötig und es besteht keine Helmpflicht (aber eine Helmempfehlung).
 
Im Gegensatz hierzu gibt es zweirädrige Verkehrsmittel z.B. das S-Pedelec, das auch bei höheren Geschwindigkeiten die Fahrt unterstützt oder das E-Bike, das ohne Tretunterstützung gefahren wird. Für diese Verkehrsmittel ist eine Fahrerlaubnis nötig. Zudem besteht Helmpflicht und die Fahrer dürfen nicht die Radverkehrseinrichtungen (z.B. Radwege) benutzen, da sie nicht mehr zum Radverkehr zählen.
 
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Pedelec.
 
Wenn Sie sich für den Gebrauch eines Pedelecs interessieren, fragen Sie am besten im Fachhandel, der gerne informiert und berät. In der Regel ist eine Probefahrt kein Problem. Lassen Sie sich genau erklären, wie ein Pedelec zu bedienen und zu warten ist. Bedenken Sie beim Kauf, dass Sie eine geeignete Abstellmöglichkeit benötigen: das Pedelec ist deutlich schwerer als ein traditionelles Fahrrad. Ein Pedelec kann nicht so einfach über Treppen hinweg transportiert werden.
 
Ganz wichtig ist, dass Sie Ihre ersten Pedelec-Fahrversuche zunächst auf einem sicheren Terrain absolvieren, um sich an das zunächst ungewohnte Fahrverhalten gewöhnen, bevor Sie sich in den Straßenverkehr wagen. Insbesondere sollten Sie das Kurvenverhalten verinnerlichen. Und denken Sie daran, dass Sie bei höheren Geschwindigkeiten schneller reagieren müssen und in der Regel einen längeren Bremsweg haben.
 

Quelle: Pixabay, kein Bildnachweis nötig

 

Ein gutes Mittel gegen Fahrraddiebstahl ist das Schloss. In der Regel gilt: je größer und schwerer, desto besser. Ein weiterer Hinweis auf die Güte des Schlosses ist die Sicherheitsstufe, die jeder seriöse Händler angibt.
 
Ein Anschließen, sprich das Befestigen des Fahrrades an einem festen Fahrradständer, ist besser als das reine Abschließen des Fahrrades. Am besten sichern Sie Ihr Fahrrad, wenn Sie nicht nur die Räder, sondern auch den Rahmen anschließen.
 
Wenn das Fahrrad geklaut wurde, wenden Sie sich unverzüglich an die Polizei. Sofern Ihr Fahrrad mit einem Code (Zahlenkombination, die in den Rahmen graviert wurde) gekennzeichnet wurde, kann Ihr Fahrrad, sofern es gefunden wurde, Ihnen leicht zugeordnet werden. Notieren Sie sich diese Nummer, damit Sie diese der Polizei melden können.
 

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger

 

Mit dem Fahrrad lässt es sich prima pendeln. Viele fühlen sich erholter, wenn sie den Arbeitsweg mit dem Rad zurücklegen. Für längere oder hügelige Strecken kann ein Pedelec eine gute Unterstützung sein.
 
Nehmen Sie sich Zeit, um die beste Strecke für sich herauszufinden. Bei der Planung können Routenportale oder der Radroutenplaner BW unterstützen.
 
Bei schwerem Gepäck sind Packtaschen sinnvoller als ein Rucksack, da dieser den Rücken und Nacken belastet. So der so sollte eine wasserdichte und langlebige Tasche gewählt werden. Falls das Rad nicht in einem geschlossenen Raum geparkt werden kann, ist außerdem ein gutes Fahrradschloss wichtig.
 
Wenn Sie einen längeren Fahrweg haben, denken Sie an funktionale Kleidung und packen Sie Wechselkleidung ein. Die Kleidung zum Radfahren sollte atmungsaktiv sein. Helle Farben und reflektierende Details sorgen für bessere Sichtbarkeit – dazu kommt ein gutes Fahrradlicht.
 

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger

 

Gerade die alltäglichen Wege zur Post, Bank und natürlich zum Einkaufen lassen sich problemlos und schnell mit dem Rad erledigen – ganz ohne Parkplatzsuche.
 
  • Hängen Sie nichts an den Lenker, weder Taschen noch Körbe. Wenn sich Taschen in den Speichen verfangen, kann es zu gefährlichen Stürzen kommen. Körbe sind auf dem Gepäckträger (vorne oder hinten) sicher untergebracht.
  • Es gibt spezielle Fahrradtaschen, die seitlich am Gepäckträger eingehängt werden. Mit Ihnen können Einkäufe besonders sicher transportiert werden.
  • Sorgen Sie für einen festen Stand des Rades. Bewährt haben sich Zweibeinständer, die ein sicheres Beladen des Rades ermöglichen. Ebenfalls recht standfest sind Hinterradständer.

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger

 

Die Mobilitätserziehung unserer Kinder fängt ganz früh an. Sogar der Weg zum Kindergarten kann schon dazu zählen. Wenn wir unsere Kinder mit dem Rad zum Kindergarten bringen, zeigen wir, wie schön das Radfahren sein kann.
 
Ob Sie für den Weg zum Kindergarten einen Kindersitz oder einen Fahrradanhänger wählen, ist egal – beides ist gleich sicher. Selbstverständlich ist hierbei vorausgesetzt, dass sowohl der Kindersitz als auch der Anhänger TÜV geprüft sind. Ein Fahrradanhänger beeinträchtigt weder die Standfestigkeit noch die Fahrstabilität des Fahrrades. Es können auch zwei Kinder transportiert werden und sie sind etwas vor Wind und Regen geschützt. Das Kind kann unter Umständen schlafen oder spielen. Die Nachteile sind die im Verhältnis zum Kindersitz hohen Investitionskosten, die höhere Kraftanstrengung bei Steigungen und die geringere Wendigkeit in Kurven und bei Engstellen. Die Vorteile des Fahrradanhängers sind die Nachteile des Kindersitzes und umgekehrt.
 
Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass Personen, die ein Kind mit dem Fahrrad transportieren, mindestens 16 Jahre alt sein müssen und das Kind höchstens 6 Jahre alt sein darf. Sind die Kinder selbst mit dem Rad unterwegs, müssen Sie bis zum 8. Geburtstag auf dem Gehweg radeln, bis zum 10. Geburtstag dürfen sie den Gehweg mit dem Rad benutzen und ab dem 10. Geburtstag müssen sie auf der Fahrbahn fahren oder die vorgesehene Radverkehrsanlage benutzen. Beim Überqueren der Fahrbahn müssen Kinder, die den Radweg benutzen, das Fahrrad schieben.
 
Kinder im Grundschulalter sind nur sehr eingeschränkt fähig, den Straßenverkehr und seine Gefahren richtig einzuschätzen. Deshalb müssen/sollen sie auch auf dem Gehweg radeln. Die begleitende erwachsene Person muss daher für das Kind „mitdenken“. Es empfiehlt sich, eine Route zum Kindergarten oder zur Schule auszusuchen, die eine geringe Verkehrsbelastung aufweist. Für die weiterführenden Schulen in Offenburg wurden Radschulwegpläne entworfen, die Sie hier herunterladen können. 
 
Und: Übung macht den Meister. Üben Sie mit Ihrem Kind so lange, bis Sie sich sicher sind, dass Ihr Kind die komplexen Anforderungen, die der Straßenverkehr an uns stellt, bewältigen kann. Bereits am Anfang der Übungsphase muss Ihr Kind sicher auf einfache Ansagen wie „Stopp“ oder „Fahr am Rand“ reagieren.
 
Kinder nehmen den Verkehr anders wahr als Erwachsene:
  • Kinder können Geschwindigkeiten erst ab ca. 10 Jahren richtig einschätzen. Das Abschätzen von Bremswegen fällt manchen Erwachsenen noch schwer.
  • Kinder sehen und hören anders. Kinder haben aufgrund ihrer Größe ein kleineres Sehfeld und sehen den Verkehr aus einem tieferen Blickwinkel. Sie können z.B. nicht so gut über die Kühlerhaube sehen. Je nach Alter ist es für Kinder schwer zu verstehen, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer etwas nicht sieht (z.B. weil es verdeckt ist), das Kind aber schon. Das Richtungshören ist noch nicht fertig ausgebildet. Diese Fähigkeit ist enorm wichtig, um zu wissen, aus welcher Richtung sich ein Fahrzeug nähert.
  • Die Konzentrationsfähigkeit von Kindern ist in der Regel deutlich kürzer als bei Erwachsenen.
  • Kinder verhalten sich häufig anders als Erwachsene, weil ihnen die Erfahrung fehlt.
 
Auch das Thema Zeit ist wichtig. Planen Sie mehr Zeit ein, wenn Sie mit Ihren Kindern unterwegs sind. Für den Schulweg, den die Kinder ab einem gewissen Alter allein mit dem Rad bewältigen, ist es ebenso wichtig, dass ein ausreichender Zeitpuffer vorgesehen wird, so dass nicht „gehetzt“ werden muss.
 
Dass das Tragen eines Helmes sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen obligatorisch ist, muss hier wohl nicht erwähnt werden.
 

Quelle: AGFK-BW/ Marcus Gloger