Direkt zum Hauptinhalt springen

Startschuss für Aufwertung des Bahnhofsquartiers ist gefallen

- 02.07.2026 - 

Sanierung gr Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Stadt Offenburg zusammen mit der Wärmeversorgung Offenburg (WVO) am Montag, 29. Juni, die Neugestaltung des Bahnhofsquartiers eingeläutet. Anlass war der Beginn des Fernwärmeausbaus durch die WVO.

Der Fernwärmeausbau markiert den Beginn der Sanierungsarbeiten im Bahnhofsquartier.

Oberbürgermeister Marco Steffens machte deutlich, dass es um weit mehr als Leitungen gehe: Aus dem stark verkehrsgeprägten Areal solle eine Mobilitätsdrehscheibe werden, die Bahn, Bus, Rad- und Fußverkehr besser als bisher miteinander verknüpft. Hierzu werde der ZOB in den Norden verlegt, wodurch der Weg für einen südlichen Bahnhofsvorplatz frei werde, der zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität werden solle.

Das Bahnhofsumfeld sei für viele Menschen das Erste, was sie von Offenburg sehen, so Steffens. "Dieser Eindruck soll zu unserer schönen Stadt passen." Christian Linz, Technischer Geschäftsführer der WVO, betonte, dass der Fernwärmeausbau die Grundlage für „eine moderne, sichere und zukunftsfähige Energieinfrastruktur“ sei. Sie mache Offenburg unabhängiger und ebne den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040. Dass die Deutsche Bahn – wie kürzlich angekündigt – das Bahnhofs-Empfangsgebäude erst nach der Landesgartenschau 2032 sanieren wird, nehmen sowohl OB Steffens als auch Baubürgermeister Oliver Martini mit Verständnis auf. Ihnen sei eine dauerhaft tragfähige Lösung wichtiger als eine schnelle, rein optische Aufwertung vor der Gartenschau. Noch in diesem Jahr beginnen die Arbeiten in der Straßburger Straße und der Hauptstraße; der neue ZOB an der Rheinstraße soll ab 2027 entstehen und Ende 2029 in Betrieb gehen.

 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm