Ein Tor des Trostes
Das „Grabfeld für das kleine Leben“ ist im Jahr 2001 für Sternenkinder entstanden. Zu dieser Zeit war die Bestattung von Kindern, die während oder kurz nach der Geburt verstorben sind, nicht selbstverständlich. Die Skulptur der „leeren Wiege“ brachte damals, quasi als Sprachrohr der betroffenen Eltern, das Leid und die Dramatik eines solchen Verlustes zum Ausdruck.
In den letzten 25 Jahren haben die Erfahrungen mit zahlreichen Eltern, deren Kinder in Offenburg bestattet sind, dazu geführt, an diesem Ort ein weiteres Kunstwerk entstehen zu lassen: das Engelstor. Engelmotive sind in vielen Religionen verwurzelt, sie gelten als Mittler zwischen Himmel und Erde. Bezogen auf die Sternenkinder wäre eine mögliche Deutung, dass sie diese in ein neues ewiges Zuhause geleiten. Damit steht bei dieser neuen Skulptur der Aspekt des Trostes im Vordergrund.
Finanziell unterstützt haben dieses Projekt die Bürgerstiftung St. Andreas, die Initiative „Wertvolle Zukunft“ der Erzdiözese Freiburg, die kath. Kirchengemeinde St. Ursula und die evangelischen Gemeinden in Offenburg. Die Skulptur befindet sich im östlichen Teil des Weingartenfriedhofs.








