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Sanierungsgebiet Ebertplatz: Besuch aus Stuttgart und Freiburg/Hoffen auf Städtebauförderung

- 23.07.2026 - 

Martini: "Eine große Chance"

Vertreter*innen des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen sowie des Regierungspräsidiums haben sich vergangene Woche das geplante Sanierungsgebiet Ebertplatz angeschaut. Der Klinikstandort wird mit dem Bau des neuen Zentralklinikums voraussichtlich 2031 aufgegeben. Um finanzielle Mittel aus dem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung abrufen zu können, muss das Areal als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden. Das Treffen diente einem ersten Kennenlernen der Entscheidungsträger*innen.

Vorne v.l.: Anja Folz von der Dr. Sven Fries GmbH, Bürgermeister Oliver Martini, Jan-Michael Mann vom RP Freiburg, Birgit Werner vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, Ira Freude, Jasmin Dufner und Gerhard Zerrer von der Stadt Offenburg; hinten v.l.: Projektleiter Daniel Ebneth und Thilo Gries von der Stadt Offenburg, Julia Vischer vom Ministerium und Stephan Färber von der Stadt Offenburg.
Bürgermeister Oliver Martini zeigte sich nach dem gut zweistündigen Rundgang zuversichtlich: „Ich freue mich, dass wir uns mit dem zuständigen Ministerium und dem Regierungspräsidium zum geplanten Sanierungsgebiet Ebertplatz austauschen konnten. Die Ortsbegehung hat aus meiner Sicht nochmals gezeigt, was für eine große Chance die zukünftige Entwicklung des Gebiets für die Stadt Offenburg ist. Gleichzeitig ist auch nochmals deutlich geworden, bereits jetzt mit dem Sanierungsgebiet starten zu müssen, um zeitnah nach der Aufgabe des Klinikstandorts in die Umsetzung kommen zu können.“ Zurzeit findet die vorbereitende Untersuchung statt. Seit dem 22. Juni läuft eine Befragung der Eigentümerinnen, Eigentümer und Anwohnenden: So werden frühzeitig alltagsnahe Hinweise, Bedarfe und Perspektiven aufgenommen und im Planungsprozess geprüft, um konkrete Entwicklungsmaßnahmen ableiten zu können. Anfang Juli fand eine Öffentlichkeitsveranstaltung statt und es wurde in den direkten Austausch mit der Bevölkerung gegangen.
 
Die Antragstellung wird noch in diesem Jahr beabsichtigt. Das künftige Sanierungsgebiet umfasst rund 29,8 Hektar. Der städtebauliche Missstand ist einerseits bereits an Hitzetagen ersichtlich. Der größte Anteil liegt andererseits in dem sich bildenden Leerstand durch den Umzug des Klinikums in den Nordwesten am Holderstock. Das Sanierungsgebiet ist eine vorausschauende Maßnahme
 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm