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Das Ortenauer Weinfest findet in diesem Jahr auf der Hauptstraße statt

- 30.07.2026 - 

Mit Straßenfest-Feeling

Stadtmarkteting ges Da der Marktplatz wegen der Arbeiten für den Baumhain bis zum Herbst nicht genutzt werden kann, soll die Hauptstraße den Standort des Weinfestes 2026 bilden. Stadtmarketingchef Stefan Schürlein freut sich auf die Herausforderung und hofft auf ein "cooles Straßenfest-Feeling". Das größte Offenburger Fest wird vom 26. bis 29. September gefeiert.

Anstoßen auf das Hauptstraßen-Weinfest 2026!

Leicht hat es sich das Team um Schürlein nicht gemacht. Man habe hin und her überlegt: Soll das Rée Carré einbezogen werden? Dann würde die Festmeile einen Knick machen. Soll auch der Lindenplatz bespielt werden? Dann müsste die Baustelle Steinstraße überbrückt werden. Schließlich machte Variante 8 das Rennen: Das Traditionsfest soll ausschließlich auf der Hauptstraße stattfinden, zwischen dem Historischen Rathaus und Sport Grimm. Die Busse werden ab Donnerstag, 25. September, für die Dauer des Festes umgeleitet.

300 Meter Weinfest

Das sind rund 300 Meter, auf denen sich die 21 Stände der Weinbaubetriebe verteilen können. Dass es ein Stand weniger ist als im vergangenen Jahr, liegt an einer Fusion und hat mit mangelndem Platzangebot nichts zu tun. Das große Festzelt wird zwischen Rathaus und Fischmarkt aufgebaut, die große Bühne steht eingerückt vor dem Brunnen zwischen Apotheke und Bürgerbüro. Denn die Bands sollen sich akustisch nicht in die Quere kommen. Hier wird die große Weinparty am Freitag, 26. September, um 19 Uhr von Oberbürgermeister Marco Steffens eröffnet. Weitere Bühnen stehen auf Höhe der Geschäfte Mustang und Vodafone (hier wird gerockt), in der Vitus-Burg-Straße zwischen der Buchhandlung Roth und der Sichtbar sowie vor dem Laden Hunkemöller in der Hauptstraße 35. Um die Bühnen herum werden Wein- und Essensstände aufgeschlagen, das kulinarische Angebot wird dabei mit Neuigkeiten aufwarten.

Für Schürlein spricht viel für den neuen Standort: "Das Gelände ist kompakt und zugleich offen." Auch in punkto Sicherheit sei dem Konzept einiges abzugewinnen, da es nur wenige freie Zuwege gebe und die Häuserfassaden Schutz böten.

Wie in den Jahren zuvor wird bis Montagabend gefeiert, am letzten Tag allerdings nicht mehr auf der Gesamtstrecke. Der Sonntag richtet sich an die Familien, das habe sich bewährt. Und am Samstag geht es nach dem Wochenmarkt um die Mittagszeit los. Die Betriebe hätten gut mitgezogen, so Schürlein. Und wie geht es weiter, wenn der Baumhain erst einmal steht? "Das ist noch zu früh, um sich festzulegen." Jetzt werde erst einmal mit Spannung auf das Weinfest 2026 geschaut: "Wie es dann weitergeht, sehen wir", sagt der Stadtmarketingchef.

 
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