Bürgermeister Oliver Martini zeigte sich nach dem gut zweistündigen Rundgang zuversichtlich: „Ich freue mich, dass wir uns mit dem zuständigen Ministerium und dem Regierungspräsidium zum geplanten Sanierungsgebiet Ebertplatz austauschen konnten. Die Ortsbegehung hat aus meiner Sicht nochmals gezeigt, was für eine große Chance die zukünftige Entwicklung des Gebiets für die Stadt Offenburg ist. Gleichzeitig ist auch nochmals deutlich geworden, bereits jetzt mit dem Sanierungsgebiet starten zu müssen, um zeitnah nach der Aufgabe des Klinikstandorts in die Umsetzung kommen zu können.“ Zurzeit findet die vorbereitende Untersuchung statt. Seit dem 22. Juni läuft eine Befragung der Eigentümerinnen, Eigentümer und Anwohnenden: So werden frühzeitig alltagsnahe Hinweise, Bedarfe und Perspektiven aufgenommen und im Planungsprozess geprüft, um konkrete Entwicklungsmaßnahmen ableiten zu können. Anfang Juli fand eine Öffentlichkeitsveranstaltung statt und es wurde in den direkten Austausch mit der Bevölkerung gegangen.
Die Antragstellung wird noch in diesem Jahr beabsichtigt. Das künftige Sanierungsgebiet umfasst rund 29,8 Hektar. Der städtebauliche Missstand ist einerseits bereits an Hitzetagen ersichtlich. Der größte Anteil liegt andererseits in dem sich bildenden Leerstand durch den Umzug des Klinikums in den Nordwesten am Holderstock. Das Sanierungsgebiet ist eine vorausschauende Maßnahme










