Wie Koordinator Heribert Schramm ausführte, wurde die Flüchtlingshilfe am 14. November 2024 von Daniel Ahrnke (Pfarrer der evangelischen Johannes-Brenz-Gemeinde in Rammersweier), Bernd Gorißen (Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Offenburg-Ost), Trudpert Hurst (Ortsvorsteher von Rammersweier), Paul Litterst (Ortsvorsteher von Fessenbach) und ihm selbst (Ortschaftsrat Zell-Weierbach) gegründet. Man habe sich bewusst für eine einfache Struktur entschieden, die sich durch Spenden finanziert, darunter die Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas: "Wir sind eine überparteiliche Hilfsorganisation, aber kein eingetragener Verein."
Zu den Aufgaben bis 2020 gehörten: Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Besorgung und Verteilung von Hilfsgütern, Herstellung von Kontakten zu außerschulischen Aktivitäten etwa in den Vereinen, Patenschaften mit Familien und Einzelpersonen, Sprachunterricht vor allem für die Frauen mit Kleinkindern, die nicht an den Integrationskursen teilnehmen – diesen Bereich hat federführend Judith Graf-Renner betreut, die Details in der Sitzung vorstellte. Hinzu kamen Sprach- und Hausaufgabenbetreuung für Kinder sowie Unterstützung bei der Wohungssuche.
Viele dieser Aufgaben wurden in der Zwischenzeit von professionellen Strukturen aufgegriffen, etwa den Integrationsmanagern der Stadt Offenburg und des Ortenaukreises. Nach wie vor werden Einzelpersonen und Familien unterstützt. Mitglieder der Gruppe sind Ansprechpartner*innen für viele Fragen rund um Aufnahme und Integration. Inzwischen gehören zur Flüchtlingshilfe Personen aus den Herkunftsländern der geflüchteten Menschen. Sie wissen besonders gut, zum Teil aus eigener Erfahrung, wo Hilfe am stärksten benötigt wird. Weitere Aktive sind willkommen.










