Zu Feier des Stadtjubiläums reiste nun eine von Oberbürgermeister Marco Steffens angeführte Offenburger Delegation vom 21. bis 23. August ins Thüringische, um gemeinsam mit den Altenburgerinnen und Altenburgern sowie den Vertretungen der anderen Partnerstädte zu feiern, Olten in der Schweiz und Zlin im mährischen Teil der Tschechischen Republik.
Das Programm bot zahlreiche Möglichkeiten, Altenburg und die Region kennenzulernen – unter anderem bei einer gemeinsamen Fahrt durch das Altenburger Land sowie bei einer Führung im Residenzschloss mit anschließendem Orgelkonzert.
Beim Festbankett kamen die Delegationen der Partnerstädte mit dem Altenburger Oberbürgermeister André Neumann sowie Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats zusammen. In seiner Tischrede betonte Offenburgs Oberbürgermeister Steffens den Wert der Freundschaft. Als verbindende Elemente nannte er den Status beider Städte als Oberzentrum, die Ausrichtung der jeweiligen Landesgartenschau 2032 und die Freiheitsgeschichte. Ein Beispiel dafür sind vier junge Altenburger. Sie wurden 1949 hingerichtet, weil sie von ihrer Schule aus mit einem selbst gebastelten Radiosender Widerstand gegen das stalinistische Regime geleistet hatten.
Es folgte ein Tag im Zeichen des großen Festgeschehens rund um den Großen Teich. Auf dem Programm standen unter anderem die „Parade der Vereine & Schulen“ sowie verschiedene Veranstaltungen eines Spielefestivals.
Ein besonderes gemeinschaftliches Erlebnis war der Tauziehwettbewerb der Partnerstädte, bei dem die Delegationen auch sportlich miteinander in den Wettbewerb traten. Das Offenburger Team mit Stadtrat Roland Müller und Felix Isele vom OB-Büro belegte dabei den zweiten Platz nach dem schweizerischen Olten.
Ein besonderer Grund zur Vorfreude besteht bereits heute: Im Jahr 2028 feiern Offenburg und Altenburg das 40. Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft.