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Kandidatenvorstellung in der Oberrheinhalle/Oberbürgermeister Steffens plädiert für Fairness

- 30.09.2026 - 

Offenburg hat die Wahl

Wahlen ges Offenburg hat am 11. Oktober die Wahl zu einem neuen Stadtoberhaupt. Am 22. September bestand in der Oberrheinhalle die Möglichkeit, sich ein Bild von den sechs Männern und einer Frau zu machen, die ihre Unterlagen frist- und formgerecht eingereicht hatten. Ihnen standen 20 Minuten für ihre Vorstellung inklusive Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Die Bewerberin und die Bewerber für die Ob-Wahl am 11. Oktober: V.l.: Dr. Fritz Düker, Okan Altun, Dr. Tobias Benz, Yasemin Tondo, Julian Christ, Ulrich Albicker und Emanuel Rohr.

Die Reihenfolge der Auftritte entsprach der vom Gemeindewahlausschuss festgelegten Abfolge auf dem Stimmzettel. Bis 31. Oktober lässt sich die Veranstaltung auf YouTube unter offenburg.link/livestream oder über den QR-Code anschauen.

Vor der eigentlichen Vorstellung hat Amtsinhaber Marco Steffens das Publikum begrüßt, insbesondere die Bürgerinnen und Bürger: "Denn heute Abend geht es um Sie. Um Ihre Stadt. Und um Ihre Wahlentscheidung."

Nicht selbstverständlich

Der OB betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass wir in Deutschland die Wahl hätten: "Das ist ein echtes Geschenk." Er ging darauf ein, dass der Gemeinderat kürzlich beschlossen habe, dass sich Offenburg künftig "Freiheitsstadt 1847" nennen werde. Das sei nicht einfach nur ein schmückendes Etikett, das sich Offenburg selbst gebe: "Das ist auch eine Verpflichtung. Und eine Erinnerung an die Menschen, auf deren Schultern wir alle stehen." Denn 1847 haben sich im Gasthaus Salmen viele mutige Menschen zusammengefunden. Und nach intensiven Beratungen haben sie den ersten Grundrechtekatalog in deutscher Sprache postuliert. Viele Freiheiten und Rechte wurden damals gefordert, die für uns heute selbstverständlich sind. Der OB betonte: "Demokratie braucht Freiheit. Und sie braucht eine freie Wahl." Und diese freie Wahl finde auf keiner Ebene so unmittelbar statt und habe so direkte Auswirkungen auf das alltägliche Leben wie auf kommunaler Ebene. Hier gehe es nicht um abstrakte Entscheidungen in Stuttgart oder Berlin. Hier gehe es um Dinge, die die Zukunft des eigenen Quartiers direkt beeinflussen. Es verdiene Respekt, dass die sieben Bewerber*innen Verantwortung für diese Stadt und ihre Bürgerschaft übernehmen wollen: "Wer sich um dieses Amt bewirbt, der stellt sich einer großen Aufgabe." Es sei eine Aufgabe, die sehr nah an den Menschen ist: "Näher geht es kaum." Die Entscheidung liege jetzt bei den Wählerinnen und Wählern. Damit Sie diese Entscheidung gut treffen können, brauche es Fairness: "Ich wünsche mir einen fairen Wettbewerb um die besten Ideen für Offenburg."

 
 
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