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Am Sonntag, 13. September ist Tag des offenen Denkmals: exklusive Führungen und freier Eintritt

- 09.09.2026 - 

Was uns bewegt und verbindet

Kultur Freie Eintritte und exklusive Führungen bietet die Stadt Offenburg am Sonntag, 13. September im Rahmen des Tags des offenen Denkmals an. So sind die Mikwe, der Salmen, das Museum im Ritterhaus und die St. Matthias-Kirche geöffnet. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“.

Die Stadtmauer an der Gleispromenade.

Historiker Wolfgang Reinbold, Denkmalschützer Andreas Clausen, Maren Britz und Ellen Pries, beide zuständig für die Sanierung der Wenk-Treppe, bieten ab 10.30 Uhr eine Führung rund um die Stadtmauer an. Sie endet gegen 12 Uhr an der Wenk-Treppe, wo die Restaurierungs-Maßnahmen erläutert werden. Die Stadtmauer ist das älteste und imposanteste Baudenkmal der Stadt Offenburg. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Gesamtdauer der Führung ist auf zwei Stunden angesetzt. Themen sind die Geschichte der Stadtbefestigung, die heutige Bedeutung des Grüngürtels und notwendige Sanierungsmaßnahmen. Treffpunkt ist am nördlichen Ende des Zwingerparks beim Parkhaus Wasserstraße.

Katharina Herrmann wird zwei Führungen am Mühlbach anbieten: Um 10 und um 14 Uhr geht es um „Wassernetz – Waschplätze, Flößerei und Industrie am Offenburger Mühlbach“. Der Mühlbach diente bis ins späte 19. Jahrhundert als Floßkanal. Seit dem Mittelalter sind Mühlen am Mühlbach urkundlich belegt. Daraus entwickelten sich Industriebetriebe wie die Spinnerei und Weberei. Auch die Abwässer der Stadt wurden seit dem Mittelalter in den Mühlbach geleitet. Die Geschichte der Überwege über den Mühlbach und der Brücken wird ebenfalls thematisiert. Treffpunkt ist beim Haupteingang des Forum Kinos.

Die Leiterin des Museums im Ritterhaus, Valerie Schoenenberg, wird unter dem Titel „Die Mikwe als Kulturdenkmal“ drei jeweils einstündige Führungen anbieten: um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr. Das jüdische Ritualbad ist ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Es liegt 14 Meter tief unter der Erde, da das benötigte Grundwasser erst in dieser Tiefe angetroffen wurde. Es sind diese topographische Besonderheit und die bauliche Anpassung, die dieses Baudenkmal von anderen Ritualbädern unterscheidet. Von 11-17 Uhr ist das ehemalige jüdische Ritualbad kostenfrei geöffnet. Zugang über den Innenhof des Gebäudes Glaserstraße 8, Eingang über die Bäckergasse.

In der St. Matthias-Kirche in der Gymnasiumstraße 7 findet um 10.30 Uhr ein Gottesdienst statt. Jeweils um 13 Uhr und um 14.30 Uhr gibt es Führungen „Kirche und Gruft des Kapuzinerklosters“.

Das Museum im Ritterhaus, Ritterstraße 10, ist von 10-17 Uhr kostenfrei geöffnet.

Der Salmen, Lange Straße 52, kann von 11-17 Uhr ebenfalls kostenfrei besucht werden. Um die Geschichte des Salmen geht es in einer Führung um 11.15 Uhr „Vom Wirtshaus zum Ort der Demokratie“.

 
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