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Die 26. Architekturtage sind wieder grenzüberschreitend/Drei Veranstaltungen in Offenburg

- 30.09.2026 - 

Der Blick über den Tellerrand

Architektur ges Bis 25. Oktober finden die 26. Architekturtage am Oberrhein statt. Sechs Höhepunkte sowie 175 weitere Begegnungen kündigen sich an – in Frankreich, der Schweiz und in Deutschland. Offenburg ist dreimal vertreten. Das Programm ist zweisprachig, in der Regel französisch und deutsch.

Das Blauquartier in Ulm: Gebäudeerhalt oder Abriss? Entwurf: Astoc

Architektur und Landschaft begegnen uns jeden Tag: "Oft nehmen wir das gar nicht mehr wahr", sagte die Projektbeauftragte Sinje Starck bei der Vorstellung des Programms am Montag in Offenburg. Während des grenzüberschreitenden Festivals können bebaute und natürliche Umwelt neu entdeckt und erlebbar gemacht werden. Es gehe darum, Neugier zu wecken und den Blick zu schärfen. Baukultur soll ohne Berührungsängste präsentiert werden.

In Offenburg geht es am Montag, 12. Oktober, um "Urbane Landschaften im Wandel: Potenziale bestehender Gebäude". In einer Zeit zunehmender globaler Konflikte, knapper werdender Ressourcen und enormen Herausforderungen durch den Klimawandel stellt sich die Frage: Welchen Spielraum gibt es für einen Gebäudeerhalt als Alternative zum Abriss? Der Architekt und Stadtplaner Matthias Stippich zeigt anhand von zwei Projekten Möglichkeiten und Grenzen der Transformation – geleitet von der Frage: Ginge das auch in Offenburg? Im Anschluss findet ein Austausch mit Akteur*innen der Branche und Vertreter*innen der Stadtverwaltung statt. Treffpunkt ist im "flow1986", Am Alten Schlachthof 14, die Teilnahme ist frei.

Am Freitag, 16. Oktober, gibt es eine Führung durch die neue Ortsverwaltung im Ortsteil Bühl, die Architekten und Landschaftsarchitekten werden anwesend sein. Das neue Bürgerhaus integriert die Situation am Kirchplatz und stärkt den historischen Ortskern. Ein öffentlicher Garten ist wichtiger Bestandteil des Neubaus. Über das Untergeschoss mit dem Mehrzwecksaal ist diese Grünfläche barrierefrei zugänglich. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr in der Ortsverwaltung, Bühler Straße 50.

"Flussraum neu denken – zwischen Erlebnis und Schutz" ist der Titel der Podiumsdiskussion am Freitag, 23. Oktober, von 9 bis 17.30 Uhr in der Oberrheinhalle, Schutterwälder Straße 3. Dank der Landesgartenschau 2032 kann der Flussraum der Kinzig für Offenburg neu erschlossen werden. Gleichzeitig entstehen Spannungsfelder zwischen dem Nutzungsdruck und den ökologischen Belangen. Darüber soll diskutiert werden. Die Stadtgesellschaft erhofft sich von der Gewässerrenaturierung einen hohen Mehrwert. Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

Informationen und Anmeldung unter www.m-ea.eu. Kooperiert wird mit der Plattform Covoiturage-simple, die es ermöglicht, Fahrten anzubieten oder Mitfahrgelegenheiten zu finden.

 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm