Direkt zum Hauptinhalt springen

Mit neuen Angeboten und bekannten Kursen startet die Kunstschule Offenburg ins Jubiläumsjahr

- 30.09.2026 - 

40 Jahre Raum für Kreativität

Kunstschule sni Die Kunstschule Offenburg blickt auf knapp vier Jahrzehnte zurück und bereitet sich auf ihr 40-jähriges Bestehen vor. Seit ihrer Gründung bietet sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Raum für künstlerisches Arbeiten und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen. Das neue Programm verbindet bewährte Angebote mit neuen Formaten.

Zwischen Leinwänden und Kartonwelten: v.l. Kristina Köpp, Felizitas Diering, Michael Witte und Olga Richter.

Der erste Kurs fand am 12. Januar 1987 in einem Pavillon an der Vogesenstraße statt. Nach einer zweijährigen Übergangsphase unter dem Freiburger Kunstpädagogen Eberhard Brügel übernahm Heinrich Bröckelmann die Leitung und prägte den Aufbau der Einrichtung bis 2019. 1993 zog die Kunstschule auf das ehemalige Kasernenareal und bezog ihre heutigen Räume im Kulturforum. Das 40-jährige Bestehen wird am 12. Januar 2027 in kleinem Rahmen gefeiert.

Das aktuelle Kursangebot richtet sich an verschiedene Altersgruppen. In der Offenen Kunstwerkstatt können Kinder an vier Tagen pro Woche mit unterschiedlichen Materialien arbeiten und eigene Ideen umsetzen. Auch Kindergeburtstage können dort stattfinden. Bei den Familiensonntagen entstehen unter anderem Trickfilme, Wimmelbilder und kleine Theaterstücke. Neu ist das Atelier „Kunst als Babypause“, das alle zwei Wochen montags von 10 bis 11.30 Uhr jungen Eltern gemeinsam mit ihren Babys eine kreative Auszeit ermöglicht.

Plätze im Vorstudium

Für Jugendliche ab 16 Jahren gibt es die neue Jugendakademie. Dort können sich Kunstinteressierte mit Gleichgesinnten austauschen und unabhängig von schulischen Anforderungen künstlerisch arbeiten. Freie Plätze gibt es noch im neunmonatigen Vorstudium. Dieses bietet Raum zur Orientierung und zur intensiven Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Bereichen. Am 20. November findet von 16 bis 17.30 Uhr ein Info-Nachmittag statt. Neben der Vorbereitung auf eine Bewerbung an einer Kunsthochschule geht es im Vorstudium auch um die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Position.

Das Angebot für Jugendliche und Erwachsene umfasst unter anderem Malerei, Zeichnen, Grafik, Keramik und Illustration sowie Tanz und Theater. Mit dem deutsch-französischen Format „La Kunstschule“ gibt es zudem Angebote über Offenburg hinaus. In Kehl sind weitere Atelierangebote geplant.

Finanziell steht die Kunstschule vor Herausforderungen. Die Bundesmittel wurden deutlich gekürzt, während die Situation im Projektbereich derzeit stabil ist. Zu den verlässlichen Förderern gehören das E-Werk Mittelbaden, der Fonds Soziokultur und die Kulturstiftung der Stadt Offenburg. Der Offenburger Kunstsommer wird zum überwiegenden Teil von der Stadt Offenburg finanziert.

Auch bei den Materialien spielen die gestiegenen Kosten eine Rolle. Leiter Michael Witte bezeichnet die Kunstschule deshalb augenzwinkernd als „Recyclinginstitut“. Vorhandene Materialien würden möglichst weiterverwendet, um Neubeschaffungen zu reduzieren.

Der Familienpass gilt für das gesamte Kursprogramm und ermöglicht Ermäßigungen bei den Teilnahmegebühren. Bei Fragen zu den jeweiligen Konditionen informiert die Kunstschule direkt. Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es unter www.kunstschule-offenburg.de.

 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm