Die Ausbildung im grafischen Gewerbe hat Inge Panter einen konsequenten Weg in ihrer künstlerischen Entwicklung gehen lassen. In ihren Bildern, die teils beinahe "aus dem Format" fallen, dominieren häufig auf den ersten Blick grafische Elemente. Daraus entstehen aber abstrakte Formen, die mit Grafik an sich nur wenig gemein haben. Das meistert die Künstlerin, da sie die Wahl der Farbe beherrscht. Zahlreiche Schichten mit lasierenden Farben verleihen ihren Gemälden eine besondere Leuchtkraft. So kommt die Farbe in Form – wie schon der Titel der Ausstellung besagt.
Dabei ist die Bildgestaltung keinesfalls, wie man annehmen mag, konstruktiv und bildlich durchgeplant. Vielmehr lässt sich Inge Panter von dem Herstellungsprozess inspirieren. So baut sie die Malgründe selbst zusammen, bestückt sie mit Leinwand und grundiert sie – schon die Spuren dieses Materialauftrags geben erste Formvorgaben. Aus dem Fundus vorbereiteter Leinwände greift die Künstlerin spontan eine bestimmte Größe heraus und beginnt mit meist klaren Farben eine Art Untermalung. Nach und nach entstehen dabei Formen, werden wieder unterteilt und neu arrangiert, Lasurschichten werden übereinandergelegt, bis die Form für Inge Panter stimmig erscheint. Mit Linien, Licht und Schatten werden abschließend die Formen verfeinert und ausgearbeitet. Und dennoch bleibt die Farbauswahl intuitiv.
Vernissage
Die einführenden Worte zur Vernissage hält Mona Fuchs. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Saxophonisten Joshua Trefzer.
KUNSTkommt dankt der Unterstützung des gastgebenden Paul-Gerhardt-Werkes und der Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung der Stadt Offenburg.
Die Ausstellung im Foyer des Wichern-Hauses, Louis-Pasteur-Straße 12 in Offenburg ist bis Donnerstag, 7. Januar 2027 täglich von 9 bis 17 zu besichtigen.








